an:„So muß ich Euch denn geſtehen, geſtrenge Frau, daß Ihr Recht gehabt, wenigſtens zum Theil, in dem was Ihr fruͤher geſagt, denn der junge Geſell, der draußen ſitzt, redet mir wirk⸗ lich allerlei vor; da aber nichts daraus werden kann und Ihr es nicht erlauben wollet, ſo meine ich, es waͤre beſſer, wir kaͤmen von einander auf eine kurze Zeit.“——„Wahrhaftig?“ ſprach Frau Beate in gezogenem Tone, darauf fuͤgte ſie nach einer Pauſe hinzu:„Das laß Dich nicht bekuͤmmern, denn, wie ſchon geſagt, ich werde Sorge tragen, daß der junge Menſch Dich ruhig laſſe, und ich verſpreche Dir ſolches von heut an.“—
„Ach! wenn die geſtrenge Frau doch meiner Bitte willfahren wollte,“ flehete Johanne,„ich bin nicht allein uͤbel auf, ſondern es iſt mir auch ſo bang ums Herz, als ſollte mir irgend ein Unheil widerfahren hier am Ort.“—
„und welches Unheil kannſt Du bei mir fuͤrchten, thoͤrichte Dirne?“ ſchalt die Wittwe zwar, aber gleich darauf war es, als haͤtten die letzten Worte der Bittenden einigen Ein⸗ druck auf ſie gemacht, denn ſie ſann eine Weile nach und ſprach dann ſanfter:„Du nenneſt


