Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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nem Geſchmack.

gefuͤhrter Chronik taͤuſcht.

Das klingt ſo recht grauſig und ganz nach mei⸗

Mit einer Verwunderung, welche der Leſer vielleicht theilt, fanden wir hier dieſe Worte unſeres Motto, welche demnach nicht uns allein . eines Raubes bezuͤchtigen, ſondern auch den Verfaſſer derSchuld, ſofern unſere Kenntniß ſolcher Dinge uns nicht uͤber das Alter oft an⸗ Aber ſie ſchienen nicht nach dem Geſchmacke der Dunkelgekleide⸗ ten zu ſeyn, an die ſie gerichtet waren; ſie wandte ſich ein wenig ab und entgegnete mit leiſer Stimme:Ich bin keine Freundin ſolch graͤßlicher Schilderungen und uͤberhaupt keine Kennerin der Poeſie, die nur Reize haben kann fuͤr eine ſo hochgebildete Dame, als meine ver⸗ ehrliche Frau regierende Buͤrgermeiſterin. fach und ſchlicht wie mein Thun iſt Kuch mein Wiſſen, das Leſen eines nuͤtzlichen und erbau⸗ lichen Buches genugt mir, und in die Kirche eher als in das Schauſpiel gebuͤhrt es der be⸗ truͤbten Wittwe zu gehen, welche keinen andern Wunſch mehr hat, als ihre Tage ruhig in der Einſamkeit zu beſchließen, und unter dem mil⸗ den Regiment einer weiſen Obrigkeit Das