Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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gezwungen ſind, gleich vom Anfang herein un⸗ ſern Gewaͤhrsmann, den ſogenannten Chroniker, fuͤr einen Maͤhrchenſchmidt zu erklaͤren.

Die Gewaͤſſer, ſagt er in beinahe dichteri⸗ ſcher Weiſe: die Gewaͤſſer ſind angeſchwollen durch Regenguͤſſe, durch Wolkenbruch und Erd⸗ beben. Wohl, faͤhrt er fort, ſind Die nicht zu loben, und eine ſchwere Verantwortlichkeit laſtet auf ihnen, welche alle Schleuſen zu zerreißen, alle Daͤmme zu durchbrechen ſtrebten, in dem irrigen Wahne, die Ueberſchwemmung muͤſſe die ganze Oberflaͤche bedecken, damit ſie eine voͤllig üeue Geſtalt gewinne. Einen irrigen Wahn nennt er das, denn er meint, wenn nun die Waſſer zurucktraͤten, wurde die Flur mit Schlamm bedeckt, mit manchem ſchlimmen Keim auch mancher gute ausgerottet ſeyn, und viel Zeit werde voruͤbergehen, ehe ſie wieder fruchtbar werde. Aber auch nur Wenige, behauptet er, denen ſolches oblaͤge, verſtaͤnden die entzugelte Fluth in Baͤche abzuleiten, welche Feld und Wieſe allmaͤhlig erquicken und naͤhren, und ſie in Kanaͤle zu faſſen, welche die Frucht des Ge⸗ werbfleißes tragen, der am gemachſam austrock⸗ nenden Ufer wiederum aufbluͤht; Andere miß⸗