Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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billigen ſolches Beſtreben als kleinlich und die gemeinſame Wuͤrde herabſetzend. Mehrern Bei⸗ falles, ſagt er, durfe Der ſich erfreuen, welcher die eigenen Gewaͤſſer und auch ſolche, die ihm nicht zuſtaͤndig ſind, einzwaͤngt in enge Schran⸗ ken, grob gezimmert und zackig nach dem Mo⸗ dell irgend eines mogoliſchen Waſſerbaukuͤnſt⸗ lers; Einige verſuchen ſein Werk nachzuahmen, freilich nur in altem wurmſtichigen Holze; Ei⸗ nige wiederum, ſich damit begnuͤgend, ſich eige⸗ nen Unrechtes zu enthalten, laſſen ihn gewaͤh⸗ ren, nicht ahnend, die wiederum uͤbertretende Fluth koͤnne auch die nachbarlichen Felder uͤber⸗ ſchwemmen, nicht gewahrend, daß ſie ſich faͤrbe von vergoſſenem Blute, allgemach zum rothen Meere werdend.

In der That, waͤre dies Stuͤcklein Buch nicht in deutſcher Sprache abgefaßt, und nach Erfindung der Buchdruckerkunſt, ſo muͤßte man glauben, der Autor ſpreche etwa von den Zei⸗ ten des Pharao, ſeit welchen ſich Aehnliches ge⸗ wißlich niemals zugetragen; ſo aber hoffen wir, er habe blos getraͤumt, und wir wuͤrden uns hinwegwenden von dieſen verwortenen Bildern aus ſchwarzer Galle erzeugt und dickem Blute,