Teil eines Werkes 
1. Theil (1816) Der Schein ist gegen sie
Entstehung
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zuruͤckkehrten, empfanden ſie Grauen und Erſtaunen uͤber das, was ſi ſi ihnen darſtellte, denn ſie e erblickten den alten Mann, der gleich einem der Sinne beraubten, ſein tod⸗ tes Weib und ſein blutendes Kind an⸗ ſchaute. Endlich richtete er ſich wild empor und rief:Merkt darauf! er iſt mein Sohn er rettete mein Leben; und dieſe Wunde erhielt er in meiner Vertheidi⸗ gung! Warum geht ihr nicht nach Hülfe? Unmenſchen! wollt ihr ihn zu Tode blu⸗

ten laſſen? Nach dieſen Worten ſank

er in eine Ermatung, die mehrere Stun⸗ den dauerte. Allein umſonſt war jeder Edwin dargereichte Beyſtand; und ſelbſt die Liebe ſeines Vaters, als er vollig wieder zum Bewußtſeyn gekommen war, konnte nicht bedauern, v er ſeine Wunde nicht uͤberlebte.

Auguſtin hatte nun die traurige Befrie⸗ digung, ſeinen Sohn an der Seite ſeiner Mutter beerdigt zu ſehen, ſein Verbrechen war verborgenund nur die Erhaltung ſei⸗ nes Vaters bekannt: denn da der Tod die Lippen des Schuldigen und ſeines Opfers geſchloſſen hatte, wer konnte den Mutter⸗ mord bekannt machen? Edwins Gefaͤhrten waren entflohn, und ſelbſt Auguſtin hatte

keine gewiſſe Kenntniß der That, obwohl er

ſie gur zu ſtark vermuthete. In manchen