Teil eines Werkes 
1. Theil (1816) Der Schein ist gegen sie
Entstehung
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e Augenblicken glaubte er, ſein Weib durch Edwins Hand getoͤdtet, zu andern Zeiten legte er ihm nur die Schuld, ſich zu Räu⸗ bern geſellt zu haben, bey. Als er aber amn Morgen des Begraͤbnißtages zum letzten Mal ſeine Augen auf die Leiche ſeiner Sat⸗ in und auf das Geſicht richtete, das et in allen Veraͤnderungen geliebt hatte, da wendete er ſich ploͤtzlich nach vem andern Sarg, und warf einen ſcheuen, erſchrocknen 1 und zweifelnden Blick auf die Züge deſſen, der ihm einſt auch ſo theuer und der, wie er fuͤrchtete, ihr das Leben raubte. Dann mit furchtbarer Bedeutung und ängſt⸗ lichem Ausdruck auf ſeinen todten Sohn zeigend, richtete er in frommer Dankbarkeit die Augen gen Himmel und rief:Vater ich danke dir! denn dieß war in der That Barmherzigkeit. Ja armer be⸗ chorter, doch zärtlicher Jüngling! was auch deine Vergehüngen ſeyn mochten, dein Wunſch ward erfuͤllt, und ich bin des Elends überhoben geweſen, dich auf dem Schaffot ſterben zu ſehn!