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ſeiner Schweſter ein unabhängiges Einkom⸗
men zuzuſichern. Aber ſelbſt dieſe Handlung, kindlicher Frommigkeit, konnte der Mutter Herz nicht ſo ſehr gegen ihn erweichen um ihr ſeinen Anblick erträglich zu machen.„Ich ehre, ich bewundre, ich ſegne ihn, und bethe fuͤr ihn,“ ſagte ſie,„aber ich kann ihn nicht ſehen, nicht mit ihm leben.“ Er ſah indeß ge⸗ legentlich ſeine Schweſter, und in kurzer Zeit begleitete er ſie zu Grabe, plotzlich in der Bluͤ⸗ the von ſiebenzehn Jahren, durch eine Lun⸗ genentzuͤndung, hinweggerafft. Seine Mut⸗ ter ertrug dieß neue Leiden weit beſſer als er. Immer mit einem herrſchenden Gram erfuͤllt, war ihr Herz fuͤr keinen zweiten empfaͤnglich— noch konnte der Verluſt ihrer Tochter ſie mit dem Gedanken, ihren Sohn zu ſehen, ver⸗ ſöhnen. um dieſe Zeit ſtarb einer ihrer eig⸗ nen Verwandten, und hinterließ ihr ein gro⸗
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