der den kranken General beſuchte, ſeinen Tod in den Wellen, indem er das Leben ſeines Sohnes rettete. Dieſer war in der Mitte ei⸗ nes reißenden Strom's in die Fluthen geſturzt, wo ihn eine Quantitaͤt Schrot, das er bey ſich hatte, niederzog, als er zu ſchwimmen ver⸗ ſuchte. Der ungluͤckliche Vater hielt ſeinen
Sohn uͤber dem Waſſer, bis deſſen Sicher⸗
heit durch vom Ufer zugeworfene Seile be⸗ wirkt war, allein erſchoͤpft ſank er ſelbſt, eh⸗ er ähnliche Huͤlfe erhalten konnte, um nie wieder empor zu kommen. So heſtig und dauernd auch Edmunds Schmerz uͤber den Tod ſeines Vaters, und deſſen Veranlaſſung, ſeyn mochte, ſo war er doch gering in Vergleichung der tiefen Verzweiflung welche die ungluckliche Wittwe empfand, die im Anfall ihres Schmer⸗ zes kaum von dem Geluͤbde abgehalten wer⸗ den konnte ihren Sohn, als die, obwohl un⸗ B 2


