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etwas zu hören, und fanden hier ganz unerwartet den Gegenſtand ihrer Angſt und Sorge, todtenbleich, ſprach⸗ los, geiſterhaft, mit ſtarren Augen, die nicht einmal mehr bei ihrem Anblicke aufleuchteten, auf dem ärm⸗ lichen Bette ausgeſtreckt liegen.
Dieſe fürchterliche Kataſtrophe fiel wie ein Donner⸗ ſchlag aus heiterem Himmel auf Alle. Sir Alexis, der zu Hauſe in einem kaum zu beſchreibenden Zuſtande von Schmerz und Seelenqual lag, nahm natürlich jeden Tadel auf ſich und beſchuldigte ſich der Grauſamkeit und der Barbarei in Ausdrücken, die zum Lachen geweſen wären, hätte nicht ſeine ganze Umgebung in zu großer Beſorg⸗ niß für ſein Leben geſchwebt. Denn die Krankheit kehrte mit verdoppelter Wuth zurück. Er ſeufzte und ſtöhnte nach ſeiner armen Innocenzia und klagte ſich in wahr⸗ haft rührender Weiſe inmitten ſeiner Fieberparoxysmen als ihren Mörder an.
„Bringt mir ſie nur wieder und ich will beſſer gegen ſie ſein als je zuvor! Bringt ſie zurück und Alles ſoll wieder gut ſein, wenn— wenn ich leben bleibe!“ ſagte er mit einem Tone, der bald voll Hoffnung, bald voll bitterer Verzweiflung war.
Das ſollte jedoch nicht ſein. Sobald es möglich war, die arme Innocenzia nach Hauſe zu bringen, kam ſie an ſein Lager, aber nur eben noch zur rechten Zeit,


