Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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fügte dann ruhiger hinzu:„er iſt zu Hat, ſoviel ich weiß——“

„Weshalb war er nicht hier bei Dir?“ frug Plan⸗ tagenet, beharrlich ſein Examen fortſetzend.„Ihn hielt doch wahrlich nichts zurück; er konnte ja auch herkommen, um zu ſehen, wie die Sache ſtand——“

„Ach, ich habe alſo doch Recht gehabt!“ rief Nelly, „Es iſt ſein Geſicht geweſen, welches ich ſah. Sage mir, weshalb er kam, lieber Junge! Sage mir's, Du weißt es gewiß. Wie haſt Du überhaupt erfahren, daß er hier war? Und warum, warum kam er denn nicht einmal zu mir?“

„Liebſt Du Molyneux noch, Nelly?“

„O, frage mich nicht!“ rief ſie in ſchmerzlichem Tone.„Sage mir, was Du weißt!“

„Nun ſo höre!“ ſagte der Bruder.„Man ſagt den Frauen eigentlich viel Böſes nach; ich aber bin ſtets auf der Seite der Frauen geweſen. Eine Frau,— und was für eine!— hat mich geboren und erzogen, und ich bin der Bruder von Dir, Nelly— alſo muß ich ſchon die Mädchen gern haben. Aber ſieh,— ich würde wirklich gezwungen ſein, Alles das von euch zu glauben, was die Leute ſagen, daß ihr albern, ſtarrſinnig, unvernünftig, ſelbſt⸗ ſüchtig ſeid,— wenn Du, Nelly Eaſtwood, ein Mäd⸗ chen von Charakter, Dir das Herz brechen ließeſt durch