Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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denn es fragte ſich, ob dieſe—(er bezeichnete ſie anders) Herren ſich einigen würden; nun mußte er die einſame Nelly mit ihren großen traurigen Augen und dem blaſſen Geſichte noch einmal vor ſich ſehen. Die Eaſtwoods waren ihm nachgehends ganz zuwider geworden. Er ſchämte ſich vor ihnen und legte das ihnen ſelbſt zur Laſt, und nun vollends dieſe ganze Angelegenheit, dieſer dumme Proceß war ihm ein Gräuel. Das arme, kleine, blöd⸗ ſinnige Ding! Verrückt aus Liebe zu Frederick Eaſtwood! Großer Gott, was für Thoren ſind doch die Weiber! Dieſe Gedanken ſtörten ihn jedoch keineswegs in dem Genuſſe ſeines Mittagseſſens, denn der vortreffliche Richter war tüchtig ausgehungert, und es war ein wahres Glück, daß die Botſchaft, die ihm ſo eilig überbracht wurde, ihn erſt beim Schluß der Mahlzeit traf. Die Geſchworenen hatten ſich geeinigt! Was war nun zu thun? Sollten die Unglücklichen noch eine Nacht in Zweifel gelaſſen werden, nachdem endlich das Reſultat gewonnen worden war? Sollte insbeſondere das arme Ding noch länger in dieſer Ungewißheit bleiben? Abher noch dringender und gewichtiger erſchien dem Richter der Umſtand, daß er in dieſem Falle die unangenehme Geſchichte am nächſten Morgen noch einmal vornehmen und andere und wichti⸗ gere Dinge, wie er meinte, darum vertagen müſſe. So entſchloß er ſich denn ſchnell, wenn auch mit leiſem Seufzen.