Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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als die Kranke noch laut und heftig geſprochen habe, und 12 Uhr 50 Min., wo die unglückliche Gefangene Sterborne mit dem Eilzug verlaſſen habe, nicht ausreichend geweſen ſein dürfte.„Die Zuſammenſtellung dieſer Daten,“ fügte er hinzu,„ſtellen die ganze Sache außerhalb des Bereiches der Möglichkeit.“ Und nach dieſer kurzen, ohne alle Effekthaſcherei geſprochenen Rede ſetzte er ſich wieder nieder.

Dies alles währte kaum eine Stunde, während welcher das Publikum in athemloſem Schweigen ver⸗ harrte. Alle ſtarrten ſich bei dem Schluß der Rede an, wie Leute, die von einer Höhe herabgefallen ſind. War es denn möglich, daß ſie ihre Thränen, ihr Intereſſe alſo für nichts und wieder nichts verſchwendet hatten? Für eine ſo unhaltbare, ſo rein unmögliche Sache hatten ſie ſich ſolche Mühe gegeben? Wie beſchämt ſtanden ſie vor der einfachen, glaubwürdigen Löſung des Räthſels! Die Geſichter der Geſchworenen klärten ſich auf. Gott Lob, nun brauchten ſie doch hoffentlich das junge Geſchöpf, das man„gnädige Frau“ nannte, nicht zu verurtheilen. Sie würden ſie natürlich der Gnade der Königin empfohlen und alles Mögliche gethan haben, um das Urtheil zu mildern, wenn es anders ausgefallen wäre, aber die Erleichterung ihrer Herzen konnte man auf ihren Geſichtern leſen. Nur einer oder zwei unter