Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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Er wies auf die Unklarheit der Zeugenausſagen in Be⸗ treff der Zeit, in welcher die That geſchehen ſein ſollte, hin, ſowie auf den Umſtand, daß nach der längſten Zeit⸗ angabe es nur zwei Stunden geweſen ſein könnten, in denen ſich eine ſolche Reihenfolge von Ereigniſſen, wie ſie der Ankläger geſchildert, vollzogen haben ſollte.„Nie⸗ mals iſt wol ein Drama ſo ſchnell abgeſpielt worden,“ rief er und zeigte nun, wie natürliche Furcht und Schrecken vor dem Tode ganz naturgemäß ein jedes der Symptome hervorgerufen haben könne, welche ſein ge⸗ lehrter College als Beweiſe für die Schuld hingeſtellt habe. Was ſei wol natürlicher geweſen, als daß ſie, die vor ihren Augen die ihr Anvertraute ſterben ſah, in ihrem kindlichen, etwas ſchwachen(wie der Gerichtshof zu bemerken Gelegenheit gehabt habe), unentwickelten Geiſtesleben die Idee gefaßt, ſie habe ſelbſt dazu beige⸗ tragen, ſie ſei gewiſſermaßen ein Werkzeug des Todes der Kranken geweſen? Er deutete darauf hin, daß alle Ausſagen der Zeugen in dem Punkte des augenblick⸗ lichen Todes übereingeſtimmt hätten, und daß durch Dr. Frankfort jetzt bewieſen worden ſei, daß keine Ver⸗ giftung durch Opium ſofort tödtlich werden könne, ſondern daß dieſes eine gewiſſe Zeit bedürfe, um zu wirken, eine Zeit, für die der kurze Zeitraum zwiſchen der elften Stunde, welche die Zeugin Johnſon habe ſchlagen hören,