Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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mächtig unterſtützt durch einzelne Ausſagen, die theils Innocenzia's Liebe zu Frederick, theils ihre entſchiedene Abneigung gegen Amanda beſtätigten. Das arme Kind war in beiden Fällen ſo offen geweſen, daß es nicht ſchwer fiel, Beweiſe zu ſammeln. Eine der Schweſtern aus Miß Vane's Schule hatte zwar zögernd, aber ſchließlich doch mit demſelben vernichtenden Effekt, wie am Tage vorher Mrs. Eaſtwood, ihr Zeugniß dahin abgegeben, daß Innocenzia ihr einmal geſagt habe, Leute wie Amanda dürften eigentlich nicht leben. Als ſie mit ihrer Ausſage fertig war, erhob ſich der Anwalt für den Kläger und ſprach. Er ſchilderte mit rührenden Worten den Zuſtand des armen, betrogenen jungen Weibes, die der treuloſe Gatte in ihrer Krankheit allein gelaſſen habe. Er malte aus, wie ſie ſeinen Schritten lauſcht und hören muß, daß er mit einer Andern fröhlich ſcherzt, mit einer Andern ſpazieren geht, während ſie einſam daliegt und leidet; wie ſie aber dann mit rührendem Vertrauen die Rivalin im Krankenzimmer empfängt. Dann führte er aus, wie ſich in dem Gemüthe des Mädchens, das nicht ganz ſchlecht, aber von leidenſchaftlicher Liebe erfüllt und von Sinnen gebracht war, die ſchwarze That vorbereitet habe. Wie leicht war es! Hatte ſie nicht die Mittel dazu in der Hand, die Frau, die ihr im Wege war, für

immer zu beſeitigen? Er ſchilderte ihren Gemüthszuſtand 10*