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ſich vordrängten, um ſich erzählen zu laſſen, was ſie ge⸗ ſagt hätte. Eine unbeſchreibliche Scene der Verwirrung folgte. Ein Gewitter war unterdeſſen heraufgezogen, und mächtige Blitze erhellten auf Momente den Saal. Innocenzia ſtand noch hoch aufgerichtet, bleich und zitternd vor Erregung, und neben ihr Nelly, die ſich wie ſchützend dicht an ſie herangedrängt hatte. In dieſem Augenblicke trat in dem magiſch erhellten Raume die Aehnlichkeit der Couſinen, die ſonſt nicht auffallend war, wunderbar hervor. Nach einer kurzen drückenden Pauſe, ähnlich der, die in der Natur dem Ausbruch eines Ge⸗ witters vorausgeht, ertönten erneute Aufforderungen zur Ruhe und der Ruf:„Hebt den Gerichtshof auf!“ „Führt die Angeklagte in das Gefängniß zurück,— der Gerichtshof wird auf morgen vertagt,“ ſagte jetzt die kräftige Stimme des Richter Molyneux. Die Zei⸗ tungen fügten noch hinzu, daß er ſich über dieſe geſetz⸗ wridrige Störung und über die Saumſeligkeit der Be⸗ amten, die Ordnung wieder herzuſtellen, ſehr heftig be⸗ ſchwert habe. Wenn er aber wirklich ſolche Bemerkungen machte, ſo hörte doch Niemand darauf. Der Ge⸗ richtshof brach auf. Der alte Molyneux ging mit finſterem Geſicht in ſeine ebenſo finſtere Wohnung, wünſchte Innocenzia zu allen Teufeln und ſtöhnte über das boshafte Geſchick, welches grade ihn erwählen mußte,


