Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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dieſe Verhandlung zu leiten. Unterdeſſen waren die Straßen mit Maſſen von Menſchen bedeckt, die ſich aus⸗ ſprechen und— eſſen wollten. Aber Ströme von Regen, die aus den ſchwarzen Wolken niederſtürzten, trieben die Gruppen bald auseinander. Die Wagen ſuchten Schutz vor dem Sturm oder zögerten in den Höfen der Hotels, bis das Gewitter ſich gelegt hatte. Aber wer da ging oder fuhr, wer da wartete oder kam, Jeder ſprach, Jeder dachte nur an Innocenzia. War ſie unſchuldig? War ſie ſchuldig? War es Zufall, Irrthum, Ungeſchick eines geängſtigten Kindes,— oder war es das wohlüberlegte Verbrechen eines Weibes voll glühender Leidenſchaft, das ſich den Mann ſeiner Liebe gewinnen wollte? In ganz Sterrington war von nichts anderem die Rede als von dem Verhör. Die ganze Bevölkerung nahm daran Theil und wartete mit einer Aufregung, die nicht zu beſchreiben iſt, auf die Entſcheidung des nächſten Tages.

Wie die Eaſtwoods und Vanes und der arme Sir Aleris dieſen Morgen erwarteten, wer kann das ſchil⸗ dern? Sie ſaßen Alle beiſammen in dem kleinen Wohn⸗ zimmer, eine der Frauen gewiß immer am Fenſter, den thränenvollen Blick zu Innocenzia's einſamem Fenſter hingewendet; Boten von und zu den Adoocaten kamen und gingen,— man ſandte zu der Eiſenbahn⸗ und Telegraphen⸗ ſtation, um zu erfahren, ob vielleicht Plantagenet mit

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