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den eben jetzt Plantagenet Eaſtwood mit allem Feuereifer ſeines redlichen Herzens aufſuchte,— und der als ſolcher ein⸗ oder zweimal die junge Frau beſucht hatte. Er wußte, daß ſie an einem Herzleiden gelitten, welches ſeinem Collegen Anlaß zu ſehr ernſtlichen Befürchtungen gegeben hatte. Was ihn ſelbſt betreffe, ſagte der junge Mann mit großem Selbſtbewußtſein, ſo habe er dieſe Sorge nicht theilen können. Er glaube, daß Mrs. Frederick Eaſtwood's Leiden hauptſächlich auf Einbildung beruht habe, daß es die Launen einer heftigen, eigenſin⸗ nigen Frau geweſen ſeien, die wol für den häuslichen Frieden, jedoch durchaus nicht für ihr Leben hätten gefährlich werden können, es müßte denn ſein, daß bei einem ihrer Wuthanfälle ein Blutgefäß geſprungen ſei, fügte er verächtlich lächelnd hinzu, oder daß ſie ſelbſt Hand an ſich gelegt habe. Der junge Arzt hatte durchaus nichts gegen Innocenzia, deren Sache er durch ſein Zeugniß ſo ſchlimm beeinträchtigte, im Gegentheil er be⸗ mitleidete ſie ſehr; aber er gehörte nun einmal zu der Gegenpartei, und wie es gewöhnlich der Fall iſt, giebt ſich Jeder, obgleich die ſtrenge Wahrheit bei ſeinen Aus⸗ ſagen gefordert wird, doch Mühe, ſeiner eigenen Partei gerecht zu werden. Die Ankläger malen die Umſtände, vielleicht ſogar ohne es zu wollen, ſchwärzer als ſie ſind, während die Vertheidiger ſie in das hellſte Licht zu ſtellen


