Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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legt habe, ohne zu denken, daß dieſem Gegenſtande irgend⸗ wie ein Gewicht beizumeſſen ſei. Später habe Jemand beim„Aufräumen“ das Fläſchchen zufällig weggeworfen. Es ſei gegen ihren Willen geſchehen, aber es ſei nur Zufall geweſen. Und daran hielt ſie auch feſt trotz aller Kreuz⸗ und Querfragen, und als ſie endlich entlaſſen ward und fortwankte, da wußte ſie wenigſtens, daß Frederick nicht durch ſie in die Sache mit hineingezogen worden war. Aber ganz unmöglich würde es ſein, den fatalen Eindruck zu ſchildern, den dieſer verwirrte, unſicher geſtotterte Be⸗ richt in der ganzen Verſammlung hinterließ. Zum erſten⸗ male kam den Richtern wie den Geſchworenen die mo⸗ raliſche Ueberzeugung von Innocenzia's Schuld, und die große Menge dachte ebenſo.

Eine unwillkürliche Pauſe entſtand in den Verhand⸗ lungen, nachdem dieſes letzte Zeugniß abgegeben worden war. Dann wurden die Aerzte vorgerufen, die Amanda's Ueberreſte zur Unterſuchung bekommen hatten. In die entſetzlichen Details ſolcher Berichte wollen wir nicht ein⸗ gehen. Es genüge zu wiſſen, daß auch durch ſie die dunkle Sache durchaus nicht aufgeklärt wurde, da die Zeit jede Spur von Gift vertilgt hatte, wenn ein ſolches überhaupt vorhanden geweſen war. Der einzige Zeuge von Wichtig⸗ keit war ein junger Arzt, Dr. Sweteſon aus Sterborne, der zu jener Zeit als Aſſiſtent bei dem Arzte fungirte,