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waren, als die Angeklagte plötzlich in Ihr Zimmer ſtürzte?“
„Sie ſtürzte durchaus nicht herein,“ ſagte Mrs. Eaſt⸗ wood.„Als ich, durch das Geräuſch der ſich öffnenden Thüre geweckt, meine Augen aufſchlug, ſah ich ſie neben meinem Bette ſitzen.“
„Es war alſo eine ſehr frühe Stunde, ehe noch die andern Hausgenoſſen auf waren?“
„Es war ungefähr ſieben Uhr. Das Hausmädchen hat mein armes Kind gleich hereingelaſſen, als ſie die Thüre aufſchloß. Sie kam natürlich ſogleich zu mir—“
„Und als Sie unter dieſen ungewöhnlichen Umſtänden erwachten und ſie an Ihrem Bette ſitzen ſahen, was ſagte die Gefangene?“
Abermals hielt die arme Mutter inne. Sie warf noch einmal einen angſtvoll flehenden Blick rings um ſich her. Dann raffte ſie ſich zuſammen und wendete ſich würdevoll an den Oberrichter ſelbſt.
„Mein Herr,“ ſagte ſie feſt,„ich weiß nicht, was ich thun ſoll. Die Worte, die ich zu wiederholen habe, werden Jeden, der ſie hört, erſchrecken, ſie werden einen falſchen Begriff, ein Vorurtheil erzeugen——“
„Der Zeuge hat kein Recht der Wahl in der Sache,“ erwiederte Mr. Molyneux.„Es muß dem Gerichtshof
überlaſſen bleiben, darüber zu entſcheiden, was wahr und 9*


