Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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auch, aus einer fernen Ecke, Frederick's Augen finſter und drohend auf ſich gerichtet; er hob die eine Hand wie warnend gegen ſie auf. Wovor denn warnend? Sie ſchöpfte vor Angſt tief Athem und zögerte noch immer.

„Ich glaube, ich brauche einer Dame von Ihrer Bildung wol kaum auseinanderzuſetzen, daß jede Verzöge⸗ rung Ihrer Ausſage der unglücklichen Gefangenen nur ſchaden muß,“ ſagte der Advocat Batty's.„Beſchönigungen nützen hier durchaus Nichts. Jedermann hier wird Ihre mißliche Lage verſtehen, aber Sie haben ſich vereidet, daran muß ich Sie erinnern, Nichts zu verſchweigen, ſondern dem Gerichtshof die volle Wahrheit zu ſagen. Die junge Dame kam alſo ganz plötzlich am Sonntag Morgen, am einundzwanzigſten October, an. Sie er⸗ warteten ſie nicht, Sie glaubten ſie im ſichern Schutze ihrer Verwandten?“

„Ich erwartete ſie nicht,“ ſagte Mrs. Eaſtwood ſtockend;„ſie ſollte einige Wochen fort bleiben; doch da ſie immer etwas ſeltfum in ihren Handlungen, an unſer Haus ſehr gewöhnt und gegen Fremde nicht zugänglich war, ſo würde es mich zu jeder andern Zeit nicht er⸗ ſchreckt haben——“

„Aber an dieſem beſonderen Morgen hat es Sie er⸗ ſchreckt? Antworten Sie mir, Madame, der Gerichtshof wartet darauf. Ich höre, daß Sie noch nicht aufgeſtanden

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