Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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indem ihr die Thränen in die Augen traten. Die Un⸗ klugheit dieſer warmen Verſicherung wurde ihr ſofort durch ein trocknes Hüſteln des Dr. Ryder kund gethan. Dabei ſah er ſie jedoch nicht an, aber Sir Alexis that es und Nelly, die ihre Hände faltete und beſchwörende Blicke der Mutter zuwarf. Aber dieſe Warnungen verfehlten vollſtändig ihren Zweck, ſie verwirrten die unglückliche Zeugin über alle Beſchreibung.

„Alſo geſchah etwas höchſt Bemerkenswerthes an jenem Morgen? Die Angeklagte wär damals von Ihrem Hauſe fern, wie es ſcheint?“

„Sie befand ſich auf Beſuch bei ihrer Coufine in der Nähe von Sterborne,“ ſagte Mrs. Eaſtwood,„wenig⸗ ſtens glaubte ich das.“

„Ich erſehe aus den Acten der Vorunterſuchung,“ fuhr der Anwalt fort,„daß die Angeklagte am Morgen des Einundzwanzigſten plötzlich in Ihrem Hauſe erſchien. Wollen Sie die Güte haben, den Gerichtshof über die Umſtände aufzuklären, die ihre Rückkehr nach Hauſe be⸗ gleiteten?“

Mrs. Eaſtwood zögerte; ſie warf einen ängſtlichen Blick umher, auf ihre Tochter, auf Sir Alexis, endlich auf das ihr bekannte Geſicht des Richters, der ſie mit jenem ſarkaſtiſchen Blicke zu betrachten ſchien, der ſie immer ſo außer Faſſung gebracht hatte. Endlich ſah ſie

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Oliphant, Innocenzia. IV.