Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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was falſch iſt. Von Ihnen müſſen wir die Thatſachen hören.“

Mrs. Eaſtwood wurde bleich, ſo bleich, daß alle die anweſenden Frauen glaubten, ſie würde ſofort in Ohn⸗ macht ſinken, und der größte Theil derſelben wurde ganz unruhig für die arme Frau.

„Wenn,“ ſagte ſie mit leiſer Stimme, die jedoch deutlich vernommen wurde, ſo tiefe Stille herrſchte im Saale,„wenn ich es denn ſagen muß: ſie ſagte: ich habe Fredericks Frau getödtet!“— Ein tiefer Athemzug, faſt wie ein Schluchzen, tönte aus der Menge. Die Zeugin ſtand für einen Augenblick wie betäubt da, die Geſichter rings⸗ um verſchwammen ihr wie im Nebel, ihre Sinne waren verwirrt. Ach, ſie bedachte nicht, daß eben ihr Zögern, ihre Bläſſe, ihr Jammer ihr Zeugniß gegen das arme Kind mächtig unterſtützten. Welch mächtigeres Zeugniß hätte auch auftreten können als dieſes, das gleichſam erſt aus dem Herzen der armen, gequälten Frau herausge⸗ riſſen werden mußte?

Einige Minuten vergingen, ehe ſie wußte, was ſie weiter ſprach. Sie antwortete nur mechaniſch auf alle Fragen und fand das eigentliche Bewußtſein erſt wieder, als ſie ihre Reiſe nach Sterborne vom nächſten Tage er⸗ zählte. Sie erholte ſich allmählich, und als ſie erſt im Stande war, aus dem ſie umgebenden Chaos von Ge⸗

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