Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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günſtigt oder gar herbeigeführt; aber es war Inno⸗

cenzia's freier Wille, ihr eigener Entſchluß. Mir iſt's

ſehr unangenehm, ſagte Nelly mit Wärme,und wenn

die arme Innocenzia erſt zur Beſinnung kommt, wird ſie es vielleicht bereuen. Aber gütig und ſorglich iſt er, fügte ſie hinzu,und er wird ſie auf den Händen tragen, ſagt Mama.

Ich muß geſtehen, daß ich das Mädchen nicht be⸗ greife, ſagte Vane.Man hat mir eine gar ſeltſame Geſchichte in Sterborne erzählt

Eine Geſchichte was denn? rief Nelly athem⸗ los vor Angſt und Schrecken.

Sie ſcheint auf eine ſehr ſonderbare Art durch Nacht und Nebel nach Hauſe gelaufen zu ſein, ſagte er zögernd.Und doch glaube ich nicht, daß ſie blödſinnig iſt, nur geiſtig ſchwach und unentwickelt ſcheint ſie mir zu ſein. Mir thut es um meiner Schweſter willen leid, es hat ſie ſo ſehr beunruhigt. In der That, bisweilen wünſchte ich wol, ich hätte ſie gar nicht von hier fort⸗ genommen.

O, wollte Gott, Sie hätten es nie gethan! rief Nelly unwillkürlich. Dann hielt ſie plötzlich erſchrocken inne. Er bemerkte das wol.

Es ſteckt noch mehr dahinter, als ich weiß, ſagte er und ſah ſie ernſt an.