Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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eigene Tochter ſchmieden. Wer konnte das wiſſen? Ob nun Ernſt ſelbſt durch derartige Reden angetrieben wurde, oder ob ihm wirklich die Prüfungszeit zu lange währte, jedenfalls hielt er es jetzt für gerathen, ſich gegen Nelly darüber zu äußern.

Denkſt Du nun nicht, daß ich Zeit genug ver⸗ geudet und gewartet habe? ſagte er zu ſeiner Braut, als er ſie eines Morgens gänzlich unerwartet über⸗ raſchte und emſig mit Innocenzia's Ausſtattung be⸗ ſchäftigt fand.

Zeit vergeudet? ſagte Nelly mit unverſtelltem Er⸗ ſtaunen.

Natürlich, Du denkſt doch nicht, daß es mein eigener Wille iſt, daß ich ſo lange um Dich werbe wie Jacob um Rahel? Wie, Nelly? Siiſt wahrhaftig eine Schmach

Ich weiß allerdings auch nicht, daß Du Dir Mühe gegeben haſt, ſie zu kürzen, ſagte das Mädchen erröthend.

Ich bin nicht im Stande, die Verhältniſſe mir zu unterwerfen, ſagte Molyneuxzwir ſind Alle mehr oder weniger die Opfer derſelben. Aber augenblicklich ſcheint es mir, als ſei für uns eine Ausſicht, meinſt Du nicht, Nelly? Frederick iſt gnädig von ſeiner Laſt erlöſt worden, und der kluge Fiſchfang, den Deine Mutter jetzt an dem alten Longueville für Innocenzia gemacht