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wir Andern. Ich würde ihr gern den meinigen ab⸗ treten, wenn ſie nur den alten Longueville nicht hei⸗ rathete. Ich ſehe überhaupt gar keine Nothwendigkeit, weshalb ſie heirathen ſoll.“
„Wie ſoll ich das Euch erklären?“ ſagte die bedrängte WMutter.„Ein Mädchen hat ſein Geſchick nicht in der Hand wie ein junger Mann. Wenn ich nun ſtürbe, was ſollte aus dem armen Kinde werden? Wer ſollte ſich ſeiner annehmen? Du, Dick, etwa, der Du nach Indien gehſt? Oder Plantagenet, der ſich allein durch die Welt ſchlagen muß? Oder Nelly? Meine Nelly hat noch Andere zu berückſichtigen—“
„Mich ſcheinſt Du gänzlich außer Frage zu laſſen,
ſagte Frederick,„obgleich es mir ſcheint, als hätte auch ich ein Recht mitzuſprechen—“
„Du? O, Frederick, Du weißt doch ſelbſt, wie un⸗ möglich das iſt. Aber genug— Innocenzia hat Sir
Aleris aus freiem Willen gewählt, ſie vertraut ihm feſt,
und wenn ich bedenke, wie viel Vortheile auch für ihr ganzes inneres Leben ihr ſein Reichthum gewähren kann, ſo———“
„Die Sache iſt ganz klar, alle Frauen ſind be⸗ rechnend,“ unterbrach ſie Frederick mit bitterem Lachen. „Sie können auch gar nicht anders. Geld iſt die Brücke zu jedem Glücke. So einfältig Innocenzia ſich in vielen
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