Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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Frau getödtet habe, wie ſie meinte, war natürlich nur reiner Wahnſinn, aber ihre Flucht, ihr Schweigen darüber waren gefährliche Gegenbeweiſe. Er ſpannte

alle ſeine Geiſteskräfte an, um einen Ausweg zu

finden.

Ich bin durchaus nicht böſe auf Dich, mein armes Kind, ſagte er. Wie wäre das auch möglich? Inno⸗ cenzia, faſſe Dich, beruhige Dich. Du mußt aufhören zu weinen, dann kann ich beſſer überlegen, was wir zu

thun haben.

In dieſem Momente wurde die Thüre haſtig ge⸗ öffnet, und Mrs. Barclay rauſchte, fröhlich wie immer, in ihrer prächtigen Seidenrobe und mit ihrem lächelnden Geſichte ins Zimmer.

Was ſoll denn das heißen, Alexis? ſagte ſie luſtig.Wozu brauchſt Du mich denn ſo nothwendig? Was ſind denn das für Geſchichten? Hübſche junge Damen ſind bei Dir zum Beſuch? O meine ſüße Inno⸗

ecenzia! Ich habe immer unterwegs daran gedacht, Du müßteſt es ſein, liebes Kind.

Sir Alexis ſprang auf, und das junge Mädchen hörte auf zu ſchluchzen; ſtaunend wandte ſie ſich zu der Eingetre⸗

tenen.Meine theure Schweſter, Du haſt ganz richtig ge⸗ dacht, ſagte er.Innocenzia hat ſich in einer Sache von Wichtigkeit an mich gewendet. Ich will deshalb jetzt zu