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Denke an den Skandal und verlaß Dich darauf, alle Welt wird es glauben, wenn es auch nicht bewieſen
werden kann.“—
Auf dieſe Weiſe wurden die Verhandlungen unten im Wohnzimmer geführt, während Innocenzia, ſeltſam aufgeregt und bewegt, in ihrem ſchneeweißen Bette lag, den Blick auf Nelly gerichtet. Neue Gedanken, neue
Sorgen erfüllten ihr Hers, aber ſie konnte ſie nicht ihrer
Coufine anvertrauen. Sie ſagte nichts als:„Ich habe es Frederick geſagt,“ als Nelly ſich über ſie beugte, ſie küßte und nach ihrem Befinden fragte.
„Du haſt es ihm geſagt? Innocenzia, Du haſt ihm von Deinem Wahnſinn, Deiner fixen Idee geſprochen?“
„Ich habe ihm geſagt, was geſchehen iſt,“ ent⸗ gegnete das Mädchen ſanft, aber feſt.„Er war auch ſehr gut und freundlich gegen mich und durchaus nicht böſe. Aber ſage mir, Nelly,— wird er nun immer hier wohnen bleiben?“
„ch glaube wohl,“ ſagte Nelly.„Aber denke nicht an Frederick, Herzchen, Du haſt uns verſprochen, an die ganze Geſchichte nicht mehr zu denken. Es war ein böſer Traum, eine Täuſchung, glaube das doch nur. Mama hat es Dir ja geſagt, und Du haſt uns ver⸗ ſprochen, es glauben zu wollen.“
Sie ſchüttelte den Kopf und lächelte leiſe.„Ich


