Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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bin, biſt Du durchaus nicht ſehr mittheilſam! Weshalb kam es denn zu dieſer Zankerei?

O der Grund thut nichts zur Sache, ſagte Nelly. Sie griff Mama an. Laß uns nicht mehr davon ſprechen. Es macht mich ſo böſe, ſo tieftraurig. Die arme Mama, die immer die Güte ſelbſt war, ſollte ſie am Ende ſolchen Lohn dafür finden und dazu von ihren eignen Kindern!

Ich kann natürlich nicht darüber urtheilen, wenn Dir es nicht beliebt, mir Alles zu erzählen, ſagte Molyneux,aber Deine Mama hat es, ſo ſcheint es mir, doch durchaus nicht ſchlechter als die meiſten Frauen ihres Alters. Wir ſind nun einmal nicht alle ſolche romantiſche kleine Gänschen wie Du, Nelly.

O laß mich! ſagte Nelly gereizt und beſchämt. Die Worte ihres Bräutigams verletzten ſie tief, der Ton, in dem ſie geſprochen, berührte ſie faſt widerlich. Sie wandte ſich ab und wagte nicht aufzuſehen, voll Angſt, dem Blicke des Andern zu begegnen.

Ich muß mit Ihrer Mutter wegen Innocenzia ſprechen, ſagte Vane, gleichſam wie entſchuldigend, da er wohl fühlte, daß er hier im Wege ſei. So ſtanden ſie Alle am Kamin in verlegenem Schweigen, bis Mrs. Eaſtwood mit bewölkter Stirne wieder zu ihnen kam. Sie nickte Ernſt nur einen flüchtigen Gruß zu nicht