Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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mehr. Es war ihr zwar lieb, daß er der häßlichen Scene nicht beigewohnt hatte, dennoch fand ſie es ab⸗

ſcheulich, daß er Nelly bei ſolchen Anläſſen immer allein

ließ, wo doch ſein Platz an ihrer Seite war. Sie ſetzte ſich in ihren gewohnten Stuhl und kümmerte ſich um Niemand. Ihre Pulſe klopften noch, ihr Herz ſchlug

heftig. Sie war eine gar ſtolze Frau, obſchon ſie keine

Prätenſionen nach Außen hin machte, und ſie war in ihrem eigenen Hauſe beleidigt worden.

Ich möchte Sie bitten, mir zu erlauben, Innocenzia auf einige Wochen zu meiner Schweſter nehmen zu dürfen, ſagte Vane, ſich ihr leiſe nähernd.Glauben Sie nicht, daß es an der Zeit wäre, ſie lernte auch ihre Verwandten väterlicher Seite kennen? Sie iſt jetzt groß geworden und hat ſich unter Ihrer gütigen Pflege ſo hübſch ent⸗ wickelt. Würden Sie mir wol auf einige Wochen das junge Mädchen anvertrauen?

O Mr. Vane, rief die Mutter haſtig, und die Thränen traten ihr in die Augen,Sie thun das nur aus Güte, weil Sie gehört haben, wie grauſam und gehäſſig meine Schwiegertochter über meine arme Kleine geſprochen hat.

Was iſt denn nur los? ſagte Molyneux wieder zu Nelly.Was in aller Welt hat ſie denn geſagt? Und was hat denn der Menſch damit zu Sn Und

Oliphant, Innocenzia. III.