Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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ſie ſogar davon, das liebe alte Haus zu verkaufen. Mr. Vane, vielleicht ſollte ich Ihnen dies nicht Alles erzählen, aber halten Sie das für recht? Muß nicht ein Mann, wenn er heirathet, für ſich ſelbſt ſorgen können?

Wäre ich jemals ſo glücklich, ſagte Vane,ich würde allerdings ſo handeln. Ich würde es gern ſehen, daß mein Weib fühlte, ich arbeitete um ſeinetwillen. Mein Weib! Ach, ſolch Glück blüht mir nicht!

Und warum nicht? ſagte Nelly ſanft. Aber ſie fühlte, ſie ſtand auf gefährlichem Boden, und deshalb beeilte ſie ſich, Frederick in den Vordergrund zu ſtellen, als ſei er die Hauptperſon in ihrer Unterhaltung.

Vielleicht bin ich zu hart gegen Frederick, ſagte ſie, aber ich möchte nicht, daß Mama glaubte, wir dächten Alle ſo wie er. Alles haben wollen, immer mehr und mehr, ach, ich wollte lieber ſterben als das thun!

Von Ihnen würde Ihre Mutter ſo etwas nie glauben. Das wäre unmöglich, ſagte Vane.

Ich weiß nicht, entgegnete Nelly, und wieder hingen die verrätheriſchen Tropfen an den langen Wimpern. O wie wahr iſt's, was Mama ſagt, daß die äußern Rückſichten uns Frauen weit mehr noch ſchädigen als das Geſetz! Wie oft ſind wir genöthigt, unſere innerſten Empfindungen zu verbergen, wie oft müſſen wir heucheln,