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„Mir iſt Alles gleich,“ rief Amanda,„ich will nur herausſagen, was mich drückt. Ich ſage: das große, faule Mädchen ſollte nicht länger hier geduldet werden. Sie kann auch in die Welt hinausgeſchickt werden, um ſich ihr Brod zu verdienen. Sind wir nicht die nächſten Erben und haben wir nicht ein Recht zu ſprechen? Was liegt mir daran, ob die Herrn kommen! Laß ſie nur herein! Es iſt nur Recht und Gerechtigkeit, was ich verkange, und da Du Deinen Mund nicht aufthuſt, ſo muß ich für dich ſprechen. Innocenzia heißt ſie, eine ſchöne Unſchuld iſt das aber, die uns Andern das Brod weg ißt. Es iſt ſo nicht viel zu holen, da die vielen Brüder noch darauf lauern und das ganze andere Pack. Nein, ich habe keine Geduld mehr— ich muß mich aus⸗ ſprechen.“
„Um Gotteswillen, Amanda——“
Sie machte noch einen verunglückten Verſuch, weiter zu ſprechen, aber der Athem blieb aus, und ſie mußte es ſich gefallen laſſen, auf das Sopha gelegt zu werden. Hier lag ſie keuchend in den Kiſſen, die weißen Schultern und die Stirne mit dunkelrothen Flecken bedeckt.„Es iſt leicht zu ſagen: rege Dich nicht auf,“ ächzte ſie. „Wie kann man das vermeiden, wenn die Leute ſo eigenſinnig und dumm ſind?“
Der unglückliche Gatte ſaß neben ihr und bemuhte
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