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ſich, ſie zu beſchwichtigen. Er ſprach leiſe und eindring⸗ lich zu ihr.„Denke an Deine Geſundheit!“ lautete ſeine wiederholte Warnung. Er fächelte ihr Kühlung zu, er hielt ihre Hand, er wiſchte ihre heiße Stirne mit ihrem duftigen Spitzentuche. Der arme Frederick! Er hatte nach ſeinem Willen gehandelt, jetzt trug er die Folgen. Nelly und Lady Doul waren, von gleichem Impuls ge⸗ trieben, den eintretenden Herren entgegengegangen und hatten ſie, zu deren Erſtaunen, gleich an der Thüre in ein Geſpräch über einige alte dorthängende Bilder ver⸗ wickelt. Mrs. Eaſtwood dagegen war zu ärgerlich, um den Schein aufrecht zu halten. Sie hatte ihren Stuhl ſo weit als möglich von dem Sopha geſchoben, auf dem ihre Schwiegertochter lag: dann aber nach einer kleinen Weile ſprang ſie auf, um nach Innocenzia zu ſehen, die mit weit offnen Augen auf Frederick und ſeine Frau ſtarrte. Auf ihrem träumeriſchen Geſichte lag keine Spur von Zorn, nur Erſtaunen, nur Verwunderung. Die Tante zog ſie liebevoll in ihre Arme.„Mein armes, liebes Kind,“ ſagte ſie,„kümmere Dich nicht um das, was ſie ſagt.“
„Iſt ſie krank?“ frug das Mädchen.
„Ich möchte es faſt glauben,“ rief Mrs. Eaſtwood empört,„wenigſtens hätte ſie es verdient. Dieſe kleine, gemeine Perſon, die ſich in Alles miſcht, dieſes Geſchöpf,
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