Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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Da hörſt du, jetzt kommt es zu einer Kriſis! rief Molyneur.Deine Mutter ruft nach ihrem Pflegekinde, und ich weiß, daß Longueville drin iſt. Das wird aber intereſſant! Innocenzia! Innocenzia! Hörſt Du denn gar nicht, daß Dich Deine Tante ruft? Sie hat eine neue Puppe für Dich gekauft, ſagte er lachend, als das Mädchen langſam an ihnen vorüberſchritt.

Eine unzerbrechliche Kautſchukpuppe, die ſprechen und gehen kann! Sie hört gar nicht darauf, fügte er enttäuſcht hinzu.Was träumt die nur immer am hellen, lichten Tage? Sie wird doch den alten Unſinn mit Frederick längſt überwunden haben?

Sprich doch nicht ſo leichtſinnig über dieſe Sachen, ſagte Nelly noch immer gereizt.Es hat nie ein Ver⸗ hältniß zwiſchen ihr und Frederick beſtanden. Sie hatte ihn am liebſten, weil ſie ihn zuerſt geſehen hat. Uns hat ſie nie ſo lieb gewonnen; ich weiß nicht, ob die Schuld an uns oder an ihr liegt; aber mit Fre⸗ derick hat ſie nie eine Liebelei angefangen, wie Du zu glauben ſcheinſt.

Nun wie Du willſt, ſagte der junge Mann luchend,Du biſt heute ein kleiner Widerſpruchsgeiſt. Du biſt eiferſüchtig, Nelly, und deshalb verſtimmt. Freilich Lady Longueville zu ſein, mit Allem was das