Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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über den ſie ſtrauchelte, hatten weit mehr Bedeutung für ſie. Sie wandelte unter den Bäumen dahin, die ſchlanke, zarte Geſtalt mit den wunderbaren Augen, gleichſam ein verkörperter Traum.

Iſt's denn wirklich wahr, ſagte Molyneux, in ſeiner Beſchäftigung inne haltend,daß der alte Longue⸗ ville ſich in das Kind, in die Innocenzia, verliebt hat? Iſt es nicht verboten, ſeinen Großvater zu heirathen? Wie, Nelly? Biſt Du eiferſüchtig? Erſt wollte er Dich haben

Er hat mich nie haben wollen

Oho, dies kannſt Du jetzt leicht ſagen, aber Du weißt wohl, daß er die Urſache war, daß ich um Dich anhielt.

Wenn Du eine ſolche wirklich bedurfteſt, ſo iſt es nur Schade, daß Deine Furcht auf einem Irrthum be⸗ ruhte, ſagte Nelly, die ſich gereizt und unglücklich fühlte. Aber Molyneur wollte ſich nicht ſtreiten. Er lachte nur leicht.

Vielleicht kann ich darüber am Beſten urtheilen, ob es wirklich ein Irrthum geweſen, ſagte er,aber nichts deſto weniger bewirbt er ſich jetzt um Innocenzia. Haſt Du es auch bemerkt?

Er hat etwas der Art zur Mama geſagt, aber nicht genug, um daraus ſchon eine Geſchichte zu machen oder darüber zu ſprechen