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Mädchen hätte das nicht gethan?— Und durch den⸗ ſelben alten Garten, in dem dieſe Zwei ſich befanden, ſchritt zur ſelben Zeit eine andere jugendliche Geſtalt auf und nieder. Es war Innocenzia. Auch ſie war verändert, weniger im Ausdruck ihres Geſichtes, als in der Geſtalt, Haltung und Kleidung. Sie hatte ſich mehr ihrer Umgebung angepaßt und trug jetzt ihr Haar aufgeſteckt, obgleich ſich hier und da noch eine Locke hervorſtahl und eine gewiſſe geniale Unordnung hervor⸗ brachte. Die alte Alice war bei dieſer Umwandlung ihrer Geſtalt Innocenzia's Lehrmeiſterin geweſen. Ihre altmodiſchen Ideen ſagten dem einfachen Sinne der jungen Fremden beſſer zu. Vor Nelly's Anſichten uber Moden, über die hochaufgethürmte Haartracht, hatten Beide, Alice und ihr Schützling, einer wahren Abſcheu. Ihre Kleider waren einfach gemacht, aber der Schnitt war nach der herrſchenden Mode, und ſomit war das erreicht, was Mrs. Eaſtwood immer gewünſcht hatte, daß nämlich Innocenzia nicht„auffallen“ ſollte. Freilich ſagte ſich die Mutter ſelbſt, daß ein bald acht⸗ zehnjähriges Mädchen mit ſolchem Geſichte früher oder* ſpäter auffallen müſſe. Einſtweilen aber trug die Ein⸗ fachheit ihrer Tracht und ihr noch immer ſcheues, ſtilles Weſen dazu bei, daß man ſie als noch nicht der Schul⸗ ſtube entwachſen anſah. Was aber wohl mehr noch als


