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arbeiten und verdienen, ehe er heirathet. Wenigſteus muß er Ausſicht auf ein hinreichendes Einkommen haben, ehe ich meine Einwilligung zu dieſer Verbindung gebe.“
„Ein hinreichendes Einkommen, das Ernſt ſich ver⸗ dienen ſoll?“ ſagte Mr. Molyneux abermals mit jenem fatalen Lachen.„Verzeihen Sie, verehrte Frau, aber wenn ich ſehe, wie der Junge Sie beſchwindelt hat, da muß ich lachen. Glauben Sie mir, ich weiß es beſſer, wenn die Beiden ſich heirathen ſollen, ſo müſſen wir die Sache machen.“
„Ich verſtehe Sie nicht, Mr. Molyneux—“
„Das glaube ich,“ ſagte er wieder in ſeinen erſten Ton, der an Verachtung ſtreifte, zurückfallend.„Damen verſtehen ſolche Angelegenheiten überhaupt ſehr ſchwer. Wenn Sie mir den Namen Ihres Sachwalters ſagen wollen, ſo iſt es vielleicht einfacher, daß ich die Sache mit ihm in Ordnung bringe.“
„In ſolchen wichtigen Angelegenheiten,“ ſagte Mrs. Eaſtwood,„pflege ich für mich ſelbſt zu handeln.“
Dieſe entſchloſſene Rede bewirkte mehr, als ſie er⸗ wartet hatte. Der Advocat ſah ein, daß er gelindere Säaiten aufziehen und auch klarer ſich ausdrücken müſſe.
„So wollen wir denn alle Schleichwege vermeiden,“ ſagte er,„und gerade auf das Ziel losſteuern. Ich will


