Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Bitte um Vergebung bei Mutter und Tochter, ſagte der große Mann mit ſchalkhaftem Lächeln.Ich habe gar nicht auf Miß Nelly anſpielen wollen. Aber das Rechnen wird und muß auch bei ihr kommen, fürchte ich, ſobald ſie Ernſt heirathet. Sie müſſen ein Haus haben und alle Tage ihr Eſſen. Ich bezweifle durchaus nicht, daß Miß Nelly ein Engel iſt, aber ſelbſt ein Engel muß, wenn die wöchentlichen Rechnungen ein⸗ laufen, und er nicht weiß, wovon er ſie bezahlen ſoll, endlich berechnend werden.

Das würde mir als ein Ding der Unmöglichkeit erſcheinen, ſagte Mrs. Eaſtwood mit mühſam unter⸗ drücktem Zorn und fuͤgte nach einer Pauſe etwas ge⸗ faßter hinzu:Ich möchte Ihnen überhaupt ſogleich ſagen, Mr. Molyneux, daß, wenn Ihnen die ganze An⸗ gelegenheit in einem ſolchen Lichte erſcheint, ich am liebſten dieſe Unterredung beendet ſähe. Meiner Tochter Glück liegt mir ſehr am Herzen, aber ihre Ehre ſowie die meinige ſollte uns doch noch theurer ſein

Theuerſte Frau, rief Mr. Molyneur,ſagen Sie mir in aller Welt, was hat denn Ihre oder Ihres Töchterchens Ehre damit zu ſchaffen, oder weshalb ſind Sie böſe? Meine Anſicht iſt einfach die, daß die jungen Leutchen hoffen, ſo viel als möglich für ſich von uns heraus zu kriegen