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„Alſo Sie haben nichts gegen meine Wünſche?“ ſagte der junge Mann, ihre Hand ergreifend.„Sie wollen mir eine gütige Mutter ſein und mir erlauben, meine Nelly zu ſehen? Ich bedarf Ihrer Güte doppelt, da ich ſo lange noch warten muß. Sie ſind gegen alle Menſchen gut, Sie werden mich nicht auf Armeslänge fern halten?“
„Nein,“ ſagte Mrs. Eaſtwood,„dus würde ich ſchon um Nelly's willen nicht thun. Aber ich kann doch nicht umhin zu ſagen, Sie hätten ſich nicht eher erklären ſol⸗ len, als bis Ihre Ausſichten beſſer waren.“
„Die ſind aber ganz gut,“ ſagte der beſorgte Lieb⸗ haber.„Ich bin nur etwas faul geweſen und bedurfte der Energie; nun aber— welcher Mann würde nicht Alles daran ſetzen mit ſolcher Ausſicht auf den höchſten Preis?“
Die Mutter ſchüttelte ihren Kopf abermals, aber ſie lächelte auch dabei und gab ihm die Hand, ja ſogar einen mütterlichen Kuß, und ihr Herz war wieder ganz weich geworden. Es war ja der Geliebte ihres theuren Kindes, und war es ihm unter ſo bewandten Umſtän⸗ den nicht zu verzeihen, daß er vorſchnell gehandelt hatte? Den Reſt des Tages brachte der glückliche Bräutigam in der Familie zu, er war immer um Nelly, ſtörte alle
häuslichen Einrichtungen und ließ alle Beſucher nicht 13*


