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ſollteſt Du ſagen,“ rief das Mädchen neckiſch.„Schnell, laß uns Himmelsſchlüſſelchen pflücken, was ſoll ich ſonſt Mama ſagen?“
„Ich dächte, wir hätten ihr ſo viel zu ſagen, daß ſie gar nicht an die Blumen denken wird, Nelly.“
„Ach bitte, nenne mich nicht ſo laut Relly, es könnte es Jemand hören. Müſſen wir es denn gleich ſagen?“ rief ſie mit einem Ausdrucke lieblicher Verlegenheit, der dem jungen Liebhaber himmliſch erſchien. Nelly, die auch nicht eine halbe Stunde der Mutter gegenüber ein Geheimniß zu bewahren im Stande war, verlangte es jetzt ſelbſt! Der Grund lag freilich nur darin, daß das Mädchen ſich fürchtete, durch den allzu ſtürmiſchen jungen Mann in den Augen der ruhigen Mama compromittirt zu werden. Denn Relly war ſehr ſchüchtern und ſcheute ſich ſelbſt vor den Augen des Geliebten bei Tages⸗ wie bei Lampenlicht. Endlich fanden ſie noch ein paar ver⸗ einzelte Blumen, und Molyneux trug ein Sträußchen da⸗ von, während er für das junge Mädchen ein anderes ge⸗ pflückt hatte. Aber in das Körbchen wurden ſie nicht gelegt, und nachdem Beide noch einmal rund um den Garten gegangen waren, ſchritten ſie Arm in Arm feier⸗ lich den„Damengang“ hinunter und dem Hauſe zu. Wie ſchnell findet man ſich doch in ſolche gewaltige Ver⸗ änderungen! Dieſer kurze Weg, den ſie jetzt zurückleg⸗


