Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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Zeiten, einen andern Gedanken gehabt hätte, und Nelly's Herz klopfte ſo laut, daß ſie glaubte, man müſſe es meilenweit hören können. Ihre Stimmen wurden leiſer und leiſer, ihre Schatten vermiſchten ſich immer wunder⸗ licher in dem blaſſen Mondlichte, bis derſelbe ſchließlich nur einen Schatten noch enthüllte. Endlich rief Nelly: Lieber Himmel, ich habe meine Blumen vergeſſen. Was werden die im Zimmer von uns denken?

O was thut das? Railton hat gewiß Deiner Mutter eine Vorleſung über Ziegel und Schiefer gehal⸗ ten, rief Molyneux mit einem triumphirenden Lachen. Sie lachten Beide, das war nicht gut von Nelly.

Still, ſtill! Was hat der arme Major Railton damit zu thun? ſagte ſie ſchnell. Sie lehnte noch an dem Stamm einer Linde nie in ihrem Leben vergaß ſie den Ort und obgleich es kalt war, ſo empfanden Beide doch nur das köſtliche Gefühl warmer Liebe. Nelly's kleine Füße waren halb erſtarrt, ſie achtete es nicht.

Sieh, die letzten Sonnenſtrahlen ſind verſchwun⸗ den, ſagte Molyneux.Der Tag zögerte zu gehen, Nelly, bis ich wußte, ob ich glücklich ſein dürfte. Geh' nicht, glücklicher Tag, von den lächelnden Gefilden

Sprich keinen Unſinn, von der feuchten Wieſe,