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ſelbſt ſo befangen wären, wenn man uns einen Antrag macht, wir würden viel Komiſches in dem Verhalten unſerer Bewerber zu bemerken haben. Der junge Mo⸗ lyneux trat Relly ſo dicht in den Weg, daß ſie wie zur Selbſtvertheidigung einen Schritt zurückgehen mußte. Sein Geſicht wurde lang, ſeine Augen groß. Er ſtreckte ſeine Hände aus, um die ihrigen zu erfaſſen, wenn er ſie hätte bekommen können. Aber das Mädchen rührte ſich nicht.„Ja, Sie haben Recht,“ ſagte er wieder noch weinerlicher als vorher,„Sie haben immer Recht. Ich würde auf einen Engel vom Himmel eiferſüchtig ſein, wenn ich ihn in Ihrer Nähe ſähe. Ich kann nun ein⸗ mal nicht anders. Wollen Sie mir nicht ein Wörtchen ſagen? Wollen Sie mir nicht Ihre Hand geben? Mir liegt nichts an der ganzen Welt, nur an Ihnen!“ „Mr. Molyneux,“ rief Nelly und trat noch einen Schritt weiter zurück. Ihr Herz klopfte, ihre Wangen brannten in dem ſanften ſternenhellen Dämmerlicht. Er hatte ſich jedoch ſchon ihrer Hände bemächtigt und zog ſie näher und näher. Wie unvorhergeſehen und unbe⸗ abſichtigt war dies Alles gekommen! Keins von Beiden hatte noch vor einer halben Stunde an eine ſolche wich⸗ tige Entſcheidung gedacht. Aber der junge Mann war ſo ergriffen, als ob das Glück ſeines Lebens von dieſem Augenblicke abhinge, als ob er niemals, ſeit undenklichen


