Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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erzählte Nelly von ſeinen eigenen großen Treibhäuſern in Longueville. Er war ein ſonderbarer Kauz und ach⸗ tete gar nicht darauf, ob ſeine angelegentliche Unterhal⸗ tung mit der jungen Dame des Hauſes Andern Stoff zu Bemerkungen geben könnte. Indeſſen die beiden Herren in der Ecke rächten ſich für dieſe Gleichgültigkeit. Sie ließen auch nicht das kleinſte Stück an ſeinem guten Namen und wurden in ihrer feindlichen Geſin⸗ nung gegen den Unglücklichen die wärmſten Bundesge⸗ noſſen. Jener war übrigens weit unterhaltender, als es einer von den Beiden geweſen wäre, und obgleich er keine beſtimmten Abſichten auf Nelly hatte, ſo gefiel ihm doch ihr hübſches friſches Geſicht und das Intereſſe, welches ſie an ſeinen Geſprächen nahm. Vielleicht ſchmeichelte es auch dem Manne, der nicht mehr in der erſten Jugend war, ſehr, zu ſehen, daß eine hübſche junge Dame ihn ihren jugendlichen Verehrern vorzog, und daß ſeine Unterhaltung ſie dafür zu entſchädigen vermochte. Er ſuchte deshalb Nelly immer länger zu feſſeln, und das Mädchen ließ es gern geſchehen. Wohl hatte ſie die Beiden am andern Ende des Zimmers ein⸗ treten ſehen und amüſirte ſich jetzt königlich über die finſtern Blicke, die ſie aus ihrer Ecke heraus nach ihr hinſandten. Freilich was den Major betraf, ſo lag ihr nicht viel an ſeinem Geſichtsausdruck, aber ſie fühlte ihr