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Herzchen vor Freude klopfen, als ſie den düſtern Schat⸗ ten auf dem hübſchen Geſichte des jungen Advokaten ſich deutete.
„Ich will es ihn lehren, fünf volle Tage vergehen zu laſſen, ohne uns zu beſuchen,“ ſagte ſie rachſüchtig zu ſich ſelbſt. Sie hatte ſich noch niemals befragt, ob ſie den jungen Mann liebe, aber ſie hatte die innere Ueberzeugung, daß er ſie liebe, und das gefiel ihr an ihm. War das nicht wenigſtens ein Beweis von gutem Geſchmack?
Sie ſtand noch immer bei Sir Alexis und ſchaute mit ſo glänzenden Augen in ſein Geſicht, daß dieſem, obwohl er bisher gar nicht daran gedacht hatte, doch der Gedanke kam, ob nicht Nelly Eaſtwood die rechte Frau für ihn ſein könnte. Endlich war jedoch die feſtgeſetzte Zeit verſtrichen, Mrs. Barclay's Pferde durften nicht länger warten, und der Baron mußte ſich verabſchieden.
„Liebſte Nelly,“ flüſterte Mrs. Barclay dem jungen Mädchen zu,„kommen Sie recht bald zu mir und voll⸗ enden Sie dort Ihr Werk!“.
Ihr Werk vollenden? Nelly begriff nicht, was die Dame meinte.
Endlich hatten ſich die meiſten Beſucher entfernt, und Relly, nachdem ſie erſt ein Weilchen mit den Beiden in der Ecke geplaudert hatte, beeilte ſich in den Garten


