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mehr man den reichen Sir Alexis feierte als den ein⸗ fachen Oberſt Longueville. Es war allgemein bekannt, daß ſich der Held jetzt auf Freiersfüßen befand, und ſeine gutmüthige, aber etwas unfeine Schweſter, Mrs. Barclay, die an einen Millionär verheirathet war, er⸗ zählte überall, daß er ſich nach einer Frau umſähe. Ma⸗ jor Railton und Mr. Molyneur wußten das ebenſo gut und waren deshalb in ihrer Ecke ſo bitterböſe auf Mrs. Eaſtwood, daß ſie zuließ, daß Nelly„ſtunden⸗ lang“, wie der junge Advokat nachher ſagte, ſich mit Sir Alexis unterhielt.
„Wie jammerſchade, daß ſelbſt die beſten Frauen
dem Glanze des Reichthums huldigen!“ ſagte er zu ſeinem
Nachbar.
„Und Alles geben ſie hin für einen vornehmen Namen,“ entgegnete der menſchenfeindliche Major, indem er zornig ſeinen Bart ſtrich. In ſeiner Taſche befanden ſich verſchiedene Pläne, die Neubauten betreffend, und beſonders deshalb hatte er auf einige Stunden unge⸗ ſtörten Beiſammenſeins gehofft. Aber die reizende Nelly ſtand immer noch bei dem Geſchmähten und plauderte allerliebſt. Sie zeigte ihm vom Fenſter aus verſchie⸗ dene Pflanzen, und da er ſich ſehr für Botanik intereſ⸗ ſirte, ſo regte er ſie zu immer neuen Mittheilungen an. Sie lachten Beide über die lateiniſchen Namen, und er


