im Hauſe ſtill vermißte.—„Ich laſſe Dich doch ungern in einer Droſchke fahren, Nelly,“ ſagte Mrs. Eaſtwood wol bisweilen leiſe ſeufzend, indem ſie die Schleifen an des Töchterchens Ballſtaat zupfte.„Als ob ich mir etwas daraus machte!“ rief das Mädchen,„und weißt Du, Mama, mache Du es nur wie die reiche Lady Dobſon, die ſagt immer, ihre Pferde dürften Abends nicht hinaus!“ So lachte ſie die Seufzer der Mutter hinweg. Leicht⸗ herziges Völkchen! Der Sturm, der Frederick in die Siegelackfabrik und die Damen in einfache Droſchken getrieben hatte, ſchien die Heiterkeit und den frohen Sinn der Familie nur noch mehr angefacht zu haben.
Das Wohnzimmer in„den Linden“ war ein großes
Gemach mit einem breiten Erkerfenſter an dem einen Ende, welches wie eine Thüre geöffnet werden konnte
und zu einem reichen Blumenflor führte. Dem Kamin gegenüber waren wieder drei große Fenſter, die bis zum Boden reichten, aus denen man hinaus auf das Grün und die Baumallee blickte, die wir ſchon beſchrieben haben. Jetzt freilich, wo unſere Geſchichte beginnt, ſah man noch nichts an den reichen Blumenbeeten, die im Sommer hier prangten, oder von dem dichten Laub der Bäumez jetzt zeigte ſich nur eine hie und da unterbrochene goldene Reihe von Krokus, welche ſehnſüchtig der Sonne zu harren ſchienen, die die noch fehlenden Schweſtern er⸗


