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Herzen geſtand ſie es ſich doch faſt unwillkürlich ein, daß dieſe Entbehrung eines der ſchwerſten Opfer geweſen, die ſie den Verhältniſſen hatte bringen müſſen. Ellinor allein von Allen ahnte inſtinetiv die Urſache dieſes plötz⸗ lichen Entſchluſſes, denn Mutter und Tochter verſtanden einander ohne Wort beſſer, als ſonſt die intimſten Freunde. Der Grund lag auch eigentlich gar nicht ſo unnatürlich fern. Frederick, der älteſte Sohn, die Hoff⸗ nung der Familie, der, von dem Alle ſagten, er werde die Stütze der Mutter an Stelle des frühverſtorbenen Vaters werden, war eines Morgens, als ſie noch im Bette gelegen, ganz unerwartet in ihr Zimmer gekommen, um ſie mit gänzlich ungewohnter Heftigkeit mit Dingen zu behelligen, von denen ſie bis dahin keine Ahnung gehabt. Mit der Plötzlichkeit einer Lawine ſtürzten dieſe Neuigkeiten auf ſie ein. Zuerſt kündete er ihr an, daß er nicht Theologie ſtudiren könne und wolle, trotz⸗ dem er darauf hin erzogen worden war und die beſten Ausſichten hatte; und zweitens, daß er tief verſchuldet ſei und deshalb nach Auſtralien auszuwandern gedenke, um dort ſein Unrecht zu büßen und wieder gut zu machen. Und das Alles wurde der armen Frau an einem kalten Frühlingsmorgen, der ſo recht geeignet war, Einen noch
ein Weilchen im warmen Bett ruhen zu laſſen, im leiden⸗
ſchaftlichſten Tone vorgebracht, ihr, die mit dem- behag⸗


