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der Unterſchied nie aufgefallen. Er war über ſeine Jahre ernſt, und daher mochte es auch kommen, daß ſein Name von der beliebten Kürzung der Vornamen frei geblieben, und er von Jugend auf„Frederick“ ge⸗ nannt worden war. Obgleich er der Einzige in der Familie war, der Noth und Sorge in das Haus ge⸗ bracht hatte, ſo erſchien er doch auf den erſten Blick als der Ernſteſte und Geſetzteſte von Allen. Die übrigen waren ein munteres, leichtherziges Völkchen, von der frohſinnigen Mutter von 47 Jahren bis herab zu dem durchtriebenen Schelm, dem jüngſten Knaben von ſechzehn. Man kann aus dieſer herrſchenden Richtung leicht er⸗ meſſen, daß in dieſem Hauſe immer etwas„los“ war. Die Leute waren wohlhabend, ſehr beliebt und reich genug, ſelbſt häufige und ſehr angenehme kleine Geſell⸗ ſchaften zu geben, ohne lange fragen zu müſſen:„dür⸗ fen wir es auch?“, was ja für gaſtliche Gemüther quälend genug iſt. Dabei herrſchte jedoch im Hauſe die ſtrengſte Pünktlichkeit in allen Geldſachen. Mrs. Eaſt⸗ woods Rechnungen wurden auf den Punkt bezahlt mit einer faſt pedantiſchen Gewiſſenhaftigkeit. Aber weder ſie noch ihre Kinder kannten den Begriff der Armuth und hatten deshalb auch keine zaghaften, ängſtlichen Ge⸗ wohnheiten. Jener düſtre Geiſt, der alle Freuden ſtört, der des Mangels und der drückenden Schuldenlaſten,


