und deren Freundſchaft etwas, das im Grabe der Vergeſſenheit ruhte.
VI.
Wer weiß nicht, welche bedeutende Rolle Ma⸗ dame Roland zu Anfang der franzöſiſchen Revolutiot ſpielte. In ihrem Hauſe verſammelten ſich die einfluß⸗ reichſten und mächtigſten Männer, um ihren Worten zu lauſchen, und mit Recht konnte man ſagen, daß die Girondiſten ihre Inſpiration von derſelben er⸗ hielten.
Jedoch nicht in dieſen glänzendſten Tagen ihres Genie's und Ruhmes, umgeben von allen denen, welche die Wuth des Volks gegen Unterdrückung weckten und entzündeten, wollen wir dieſelbe hier wieder aufſuchen, ſondern erſt nach ihrem Sturze, als ſie von Unglück und Leiden heimgeſucht war.— Mit einem Wort im Kerker.
Bei der raſenden Gier, Alles zu tödten und zu
vernichten, was dem franzöſiſchen Pöbel und deſſen Lenkern mangelte, war es natürlich, daß Madame Roland auch nicht vergeſſen wurde.
Dieſer Name war eine ganze Partei.
Sie war die Seele in der Gironde geweſen, ſie mußte mit ihr vertilgt werden.
Der Wohlfahrtsausſchuß, welcher ſtets bereit
war, dem Willen des Pöbels zu gehorchen, ſetzte
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