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Er beſchäftigte ſich den ganzen Nachmittag mit
Marie, ſcherzte und nannte ſie ſeine kleine Frau. Im nächſten Jahr hatte ja Madame Briſſet
verſprochen, daß ihre Hochzeit ſtattfinden ſollte, und
Jean ſprach den ganzen Tag von nichts Anderem.
f Eine ganze Woche verging.
Jean ließ ſich in des Graveurs Wohnung nicht
Staffelei.
Manon betrachtete oft ihr Bild. Das Ange⸗ ſicht war fertig und gab ihre regelmäßigen Züge wieder, aber keinen Ausdruck darin; es hatte in dem Portrait etwas Strenges und Ernſtes, welches von viel Kraft, aber wenig Herz redete.
Manon erkannte ihr eigenes Ich darin nicht.
ſehen. Das unvollendete Portrait ſtand dort auf der
III.
Es war wieder Sonntag.
Manon ſtand vor der Staffelei, die Augen weilten auf dem Portrait, als Jean eintrat.
Er war bleich und ſein Blick finſter. Ohne Manons Gruß zu erwiedern, ſagte er:
„Suchen Sie nach Fehlern in dieſer unvollen⸗ deten Arbeit? In Manon's Augen hat Alles meiner Hand dergleichen.“
„Ich ſuche nicht nach Fehlern, und ich will nicht einmal behaupten, daß es überhaupt einen ſolchen


