Teil eines Werkes 
4. Band (1865) Der Ehestand / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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nute von der Zeit, welche ich in deiner Nähe ſein kann, zu verlieren.“

Sirena runzelte die Stirne und warf einen Blick rückwärts nach dem offenen Wagen, indem ſie ſagte:

„Ich glaube jedoch, es wäre am klügſten, wenn wir auf eine Weile uns trennten und Du Amy dich anſchlößeſt; denn ich ſehe, daß Elvin uns mit Un⸗ ruhe betrachtet.“

„Sage lieber, daß Du Brunel zu deinem Ritter haben willſt.— Ich habe dein ſeltſames Begehren nicht vergeßen.“ ſuch Das Angeſicht des Barons zeigte einige Eifer⸗ ucht.

„Wenn dem ſo wäre, ſo würde ich mir gewiß nicht die Mühe geben, einen Umweg zu machen, um Wunſch erfüllt zu ſehen,“ erwiederte Sirena alt.

In dieſem Augenblick beugte ſich Brunel von ſeinem Pferde zu Amy hinüber, während er lebhaft mit Amy redete; und als ob dieß Oſſian beſtimmt hätte, äußerte er:

„Nun, immerdar Ihr Sklave, ſchöne Sirena, beeile ich mich, Ihrem Wunſche nachzukommen,“— und hiemit gab er ſeinem Pferde die Sporen.

„Bruder Brunel, Du wirſt wohl die Güte ha⸗ ben, die Dame mit mir zu tauſchen; ich habe mich von der meinigen verabſchiedet,“ bemerkte Oſſian ſcherzend, als er ſein Pferd an ihrer Seite anhielt.

„Ich muß wohl, da Du es forderſt, obwohl ungern,“ antwortete der Lieutenant und ritt zu Sirena.

Schwartz, Novellen. IV. 4